Auch wenn mir deine Arme fehlen,
die einst mein Traum ersehnte,
ohne Bänder, die mich quälen,
von einer Liebe, die nie begann, die entschwebte.
Ich bin glücklich in der Ferne,
seh dich wachsen, ohne zu fallen;
auch wenn ich deinen Duft nicht spüre,
füllt sich mein Herz mit allem.
Denn ich bin glücklich, ohne dich zu halten,
in kalten Nächten voller Sterne,
wenn das Grau des Abendlichts
meine Wege nicht mehr wärme.
Ich bin glücklich aus der Weite,
betrachte ein Werk, das ich nie erbat;
und auch wenn meine Seele kein Spiegel ist,
spür ich keine Wunde, kein Verrat.
Ich bin glücklich, ohne dich zu verletzen,
ohne dich auf dem Pfad zu suchen;
auch wenn ich den Augenblick nicht verstehe,
weiß ich: die Liebe kann nicht verfluchen.
Und ich bin glücklich, ohne dich,
ich bin glücklich – ohne die Wunde.
Jesús Hernando Camacho Mosquera.
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