SO VIELE SEHNSÜCHTE
(14. Juni – 1:20 Uhr morgens)
So viele Stürme in Gedanken,
wenn ich träume, deine Stimme zu hören,
Gefühle, die plötzlich erwanken,
jetzt, da nur Gott kann Liebe beschwören.
Zwischen den Seiten, still und schwer,
versteck ich Sehnsucht, sanft und bang,
keine Tränen fließen mehr –
meine Seele geht allein entlang.
In der Schönheit der stillen Nacht,
während der Regen leise fällt,
ist Zeit kein Gut, das man verlacht,
wenn deine Stimme den Raum erhellt.
Wie kann ich dich nicht umarmen,
wenn mein Herz dich leise begehrt,
ein warmes Licht, frei von Erbarmen,
das in meinem Liebesruf kehrt?
Wie schön ist Sehnsucht heut zu spüren,
obwohl du fern, nicht nah bei mir,
kein Trommeln mehr in Herzensgüren,
die Seele bricht – doch sanft wie Zier.
—
Jesús Hernando Camacho Mosquera
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